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die andere Musik |
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| Dear Friends ! | Zürich,
31. August 2010 |
| "Wer
nur etwas von Musik versteht, versteht auch davon nichts. HANNS EISLER
BLACK
KEYS "Brothers" (32.-) Nach dem Soloalbum von DAN AUERBACH
und ihrem grossartigen RAP-Album "Blakroc" wurde für das
famose Duo BLACK KEYS mit dem sechsten Album im REC REC-Shop nun auch
ein Fach eröffnet. Das ist explosiver, elektrisierender Blues-Rock
der Jahresmarke 2010. An der Schnittstelle von JON SPENCER und den frühen
FLEETWOOD MAC mit Peter Green. Mixed by TCHAD BLAKE (Los Lobos, Latin
Playboys) - und der LATIN PLAYBOYS-Einfluss ist durchaus spürbar
und erkennbar. Coole Band, smooth und elegant! DEAD
BROTHERS "5th Sin Phonie" (32.-, auch LP zu 28.-) Das
fünfte Album der DEAD BROTHERS, das erste ohne PIERRE OMER (der inzwischen
souverän auf Solopfaden wandelt), dafür mit der Berner Verstärkung
BALTS NILL (Mitbegründer STILLER HAS) sowie RESLI BURRI. "5th
Sin Phonie" zeigt die Band um den charismatischen Leader ALAIN CROUBALIAN
in alter Frische mit neuen Ideen. Keine andere Schweizer Band spielt so
souverän mit den Einflüssen von TOM WAITS, CALEXICO, BRECHT
/ WEILL sowie mit dem Sortiment des TRIKONT-Labels: eine traumwandlerische
Melange aus Räuberballaden, Country & Western, griechisch Rembetika
etc. Neckisch hier auch umgearbeitete Punksongs von BAUHAUS und UNDERTONES.
Die Stimmung ist ernst, getragen - aber auch mit augenzwinkerndem Charme,
der natürlich speziell bei Konzerten ausgezeichnet funktioniert.
PS. Besonderer Hinweis auf das verblüffende Mundartlied "Langenthal"
des vielsprachigen Troubadours Alain, der den Röschtigraben schon
längst vom Westen her aufgerollt hat... SANDY
DILLON & SISTERS EUCLID: " 96 Tears " (32.-) Praktisch
alle ihre früheren Alben sind vergriffen, das Label Tradition &
Moderne aus Bremen gibt ihr die nächste Chance. Manche Leute halten
diese Stimme vermutlich für "zu verlebt": es klingt wie
eine hybride Mischung aus Janis Joplin (70er), Lydia Lunch (80er) und
Lucinda Williams (90er)... Dennoch verblüfft dieses Album - gleichermassen
verstörend wie brilliant - mit sorgsam ausgewählten Coverversionen:
"Dead Flowers" (Rolling Stones), "This is the Day"
(Beefheart, 1974), "How Many More Years" (Chester Burnett),
"Sweet Nothing" (Velvet Underground, 1970), "Move Over"
(Janis Joplin), "Cars Hiss by my Window" (Doors) und "Dust
Pneumonia Blues" (Woodie Guthrie) u.a. KAREN
ELSON "Ghost Who Walks" (32.-) Cooles Debut der Frau
von JACK WHITE, eine stimmungsvolle Mischung aus NANCY SINATRA und HOLLY
GOLIGHTLY , erfreut sich hier bereits hoher Beliebtheit... BRIGITTA
FISCHER "Past" (CD-R) 25.- Ltd. Exzellente Homerecordings,
die gesanglich fesseln, obwohl nie zur Veröffentlichung gedacht.
Der bestgehütetste musikalische Geheimtipp der Schweiz: die 54jährige
Kinesieologin und Allrounderin BRIGITTA FISCHER gibt nach einer Kassette
(1987) und einer Vinyl-7" (1992) erstmals eine CD heraus. Neun Stücke
zwischen 1993-2003, in einer nummerierten Ltd-Edition von 50 Stück.
Darunter sind atemberaubende Soundperlen in höchster Präzision,
mit einer selbstbewusst sinnlichen Stimme, die jedes einzelne Wort auf
englisch oder hochdeutsch eindringlich betont. Das Songwriter-Genre wird
mit einer fortgeschrittenen Sampling-Technik erweitert, die durchaus Assoziationen
an LAURIE ANDERSON wachrufen darf. Als besonderer Leckerbissen werden
noch zwei Songs aus ihrem LEONARD COHEN - Tributabend dargeboten: "Winter
Lady" und "Famous Blue Raincoat". www.fischerin.ch/ CHARLOTTE
GAINSBOURG "Irm" (32.-) Nach dem etwas zaghaften Debut
gefällt mir das zweite Album "Irm" von CHARLOTTE GAINSBOURG
um einiges besser, speziell die beiden Ohrwürmer "Le Chat Du
Café Des Artistes" (Tr.3) und "Heaven Can Wait"
(Tr.5). Anteil datran hat bestimmt auch "Fluxus-Enkel" BECK
HANSEN, mit einer vielfältigen, souverän innovativen Produktion
(ähnlich wie GONZALES 2006das Album "Fictions" von JANE
BIRKIN veredelte). Ein sehr modernes Soundgewand mit neckischen Zitaten
des Trip Hop, Drum'n'Bass und Nouveau Chanson. Grossartig auch die String
Arrangements bei Tr. 7 "Vanties", die Nick Drake-Zerbrechlichkeit
heraufbeschwören... Charmant wie die Sängerin zum Schluss auf
"La Collectionneuse" den Dichter APOLLINAIRE zitiert, dem einzigen
Stück in dem sie selbst Piano spielt. Diese CD kommt zu Hause direkt
neben die zwei ersten Alben von FRANCOIZ BREUT. ROWLAND
S. HOWARD "Pop Crimes" (32.-) Unvergessen bleiben fünf
Auftritte von BIRTHDAY PARTY während meiner Londoner Aufenthalte
1982-83. NICK CAVE stand im Zentrum des Interesses. Erst 1987 wurde mir
klar, wie hoch der kompositorische Anteil war von ROWLAND bei den Birthday
Party. Damals erschien das grossartige Debutalbum seiner Nachfolgeband
THESE IMMORTAL SOULS. Die charakteristisch näselnde Stimme ist Geschmackssache:
Mir gefällt sie ausserordentlich. Aber was ihn eindeutig über
die Masse erhebt, ist die starke, elektrisierende und melodiöse Gitarre...
mit sehr viel zeitlichem Abstand ist die Aussage erlaubt: "der Jimi
Hendrix des Punk". Magisch! Dies ist sein Abschiedsalbum, der Australier
ist inzwischen gegen den Himmel gezogen. Demnächst erscheint ein
Film über sein Leben, der Trailer dazu hier: http://www.youtube.com/watch?v=onay3kOadoI TOM
JONES "Praise & Blame" (32.-) Cooles Album des
alternden Womanizers TOM JONES, produziert von ETHAN JOHNS (Kings Of Leon
etc.). Bei "Lord Help" fragte ein Kunde : "Ist das die
neue Grinderman?" Von diesen zupackenden Rockern ist eine handvoll
auf dem Album vertreten. Bei den fünf Balladen erreicht er manchmal
durchaus die Magie von Johnny Cash oder Scott Walker, wobei das Album
doch eher zum Schmunzeln verleitet... RADAR
FAVOURITES "Radar Favourtites" (32.-) Das Bindeglied
zwischen HENRY COW und THIS HEAT, erstmals veröffentlichte Aufnahmen
dieser Gruppe von 1974, mit einem Cover des damaligen Hawkwind-Grafikers
Barney Bubbles, sozusagen ein "Lost Album" - welches mich sehr
begeistert! Für Fans von Matching Mole, Hatfield & The North,
Gong, Henry Cow... GEOFF LEIGH (saxes, flute, oboe) mit Partnerin CATHY
WILLIAMS (keyb, voc - später bei RED BALUNE), plus Drummer CHARLES
HAYWARD, Gitarrist GERRY FITZ-GERALD (1976 mit Frith, Bailey und Reichel
auf "Guitar Solos 2") plus Bassist JACK MONK (Delivery). REITSCHULE
BEATET MEHR / Various Artists (32.-) Sämtliche Einnahmen
werden direkt der Reitschule gestiftet, der REC REC Shop schickt (in guter
alter Tradition) 12.- Fr pro verkaufter CD nach Bern. Nein, nicht ins
Bundeshaus, an die Reitschule! - Eine wunderbare Spielwiese für die
Satire sowie das politische Engagement bietet dieser Benefiz-Sampler zur
Volksabstimmung vom 26.9.2010, feat. PEDRO LENZ, STEFF LA CHEFFE, REVOLTING
ALLSCHWIL POSSE, REVEREND BEAT MAN, FILEWILE, KUTTI MC, SOPHIE HUNGER,
STILLER HAS, ZÜRI WEST, PATENT OCHSNER usw. Schade wurden die Line-Ups
der Bands nicht aufgelistet und es gibt mindestens drei grosse Abwesende:
TONIGHT & ONLY, PSYCHOTRON und HERPES O DELUXE... AMPARO
SANCHEZ "Tuscon-Habana" (32.-) Wieder einmal ein schönes,
kraftvoll spanisch gesungenes (Rock-) Album. Das Solodebut von AMPARO
SANCHEZ, der Sängerin von AMPARANOIA : sie spielte kürzlich
im El Lokal sowie am Theaterspektakel. Produziert vom CALEXICO-Duo Joey
Burns & John Convertino, sorgfältig aufgenommen zwischen Okt
2007 - Mai 2009. Weder pathetisch noch affektiert, die Stimmungslagen
von Fado und Flamenco durchstreifend, reizvolles Booklet mit allen Texten
auch auf englisch übersetzt. ANNETTE
SCHMUCKI "Grammont Portrait" (32.-) Endlich liegt die
erste CD vor der jungen Schweizer Komponistin ANNETTE SCHMUCKI (*1968).
Vier Werke von 2003-05. Am besten gefallen mir die beiden Stücke
für das ENSEMBLE ASCOLTA (Stuttgart), nämlich "arbeiten/verlieren,
die wörter" (13 Min) und "arbeiten/verlieren, die stimmen"
(18 Min). Dazu gibt es "fünfstimmig hüpfende" (12
Min) mit EVA NIEVERGELT, Stimme, sowie "und durch. figuren. unter
ruhe/punkten" (5 Min) für Trommel solo, interpretiert von ihrem
engagierten Lebenspartner CHRISTOPH BRUNNER. Dreisprachiges Booklet mit
vielen Fotos. TAMIKREST
"Adagh" (32.-) Nach TINARIWEN und TERAKAFT eine dritte
Band im "Wüstenrock"-Genre, mit dem für westeuropäische
Ohren bisher zugänglichsten Resultat. Produziert in Mali von Chris
Eckman (ex-Walkabouts). Stimmungsvoll, euphorisierend, melodiös -
mit kraftvollen Gruppengesängen. Eine einmalige Mischung : erinnert
an die Entdeckung von MAHMOUD AHMED (Crammed Disc, 1986) oder auch an
die phantastische (leider vergriffene) Fusion der Genfer MANIACS (feat.
ALAIN CROUBALIAN von DEAD BROTHERS) mit SHARKIAT aus Marokko auf "Don't
Climb The Pyramids" (Barraka, 1998). TIMBER
TIMBRE "Timber Timbre" (32.-) Ein phänomenales
Album, ein Hauptereignis der Saison, welches zu unzähligen Assoziationen
Anlass gibt und in der Melancholie angenehm kühlend wirkt. Es gibt
Legionen von Singer/Songwritern seit dem Wiederaufkommen der Welle um
1995, aber TIMBER TIMBRE sticht eindeutig als Meilenstein heraus. Bereits
wurden Vergleiche gezogen zu LAMBCHOP, 16 HORSEPOWER, SCOTT WALKER, JULIAN
COPE, TIM BUCKLEY, ANTONY, JOE HENRY... Sieben Stücke, dazu gehört
ein Intro und der Abspann. Die mittleren fünf Stücke sind ein
Ereignis. 2. "Lay Down In The Tall Grass": Ein wunderbar wippender
Slow-Motion Twist, die Worte klar intoniert mit überraschenden Schlenkern
in der Stimme, wie sie bereits ELVIS PRESLEY draufhatte (überhaupt
besitzt die Stimme des 28jährigen Kanadiers TAYLOR KIRK eine eindeutig
erotische Komponente), begleitet von einer herzhaft antiquiert klingenden
Orgel. 3. "Until The Night Is Over": Langsam heranschleichend,
orientalisch klingend, unglaublich melodiös. Die erste Zeile von
"House Of The Rising Sun" der ANIMALS (mit Eric Burdon) wird
zitiert. Das ist hymnische Schönheit und trotzdem "Down To Earth"....
4. "Magic Arrow": Klingt der abstrakte Bass zu Beginn nicht
haargenau nach YOUNG MARBLE GIANTS? Dieses einzigartige Album "Collosal
Youth" von 1980, welches bis heute in keine Schublade versorgt werden
konnte. Dasselbe Stück hat den Zürcher Musiker & Soundmixer
STEPHEN THOMAS gar an ALAN VEGA erinnert, als dies ein DJ abspielte und
er sofort aufhorchte. 5. "We'll Find Out": ist einfach ein köstliches
Stück Schmalz, mit Geigen, Sprechgesang und Chörli. 6. "I
Get Low": Wieder diese exotisch klingende Orgel, E-Piano, Stehbass
- ein ruhiger Puls geht durch das ganze Stück, und zum Schluss erklingen
auf dem Keyboard geniale "Flötentöne". 7. "Trouble
Comes Knocking": Achtung: Kriminaltango! Zelebriert wird eine bedrohliche
Unwetter-Stimmung, das klingt wie ein unheilvoll anschwirrender Bienenschwarm
(und erinnert an das halb vergessene Intro von "Magicke Noci"
des Debuts der tschechischen Undergroundband PLASTIC PEOPLE OF THE UNIVERSE
von 1974)... die Stimmung kippt dann aber wunderschön wieder in hellere
Gefilde und verwöhnt uns nochmals mit dieser unnachahmlich wippenden
ANIMALS-Orgel inkl. sirrendem Geigensolo, welches einen bizarren Gypsy-Swing
erahnen lässt. Das letzte Stück könnte für praktisch
jeden Film als Abspann verwendet werden, Chill-Out mit Banjo und Geige,
Balsam für die aufgewühlten Emotionen nach dieser einzigartigen
Achterbahnfahrt. Alles gesagt? Noch drei Dinge: die aktuelle Europa-Tour
umfährt die Schweiz (noch!) grossräumig, hier einige Eckdaten:
8. Sept: London/Scala - 10. Sept: Paris/Cade le da Danse - 16. Sept: Amsterdam/Paradiso
- 18. Sept: Berlin/Privatclub Kreuzberg (jemand von Euch schicke mir davon
bitte eine kurze, verwackelte Handyaufnahme :o) - Zweitens: das Album
wurde auch im "Magazin" besprochen und provozierte zwei (unabhängig
voneinander entstandene) Feedbacks: http://dasmagazin.ch/index.php/max-kung-66/
- Drittens: noch eine Reaktion aus dem Kundenkreis: "Vielen Dank
für den Hinweis zu Timber Timbre, der tönt richtig gut und erinnert
mich an "Ciao Amore" von NADJA ZELA. Ich finde bei beiden Alben
verströmen die Songs eine herzzerreissende, erdige, nach Fernweh
riechende und Heimat suchende Sehnsucht" Christian Gallussser-Kesseli
(Gitarrist bei Stahlberger). TIN
HAT "Foreign Legion" (32.-) Die Zeit zieht ins Land,
immer mehr Bekannte sterben, dafür werden neue junge Menschen geboren...
Inzwischen wird die Geigerin CARLA KIHLSTEDT immer bekannter, kürzlich
gastierte sie mit ihrem Mann Matthias Bossi (Drums) in der aktuellen Band
von FRED FRITH in Zürich , inkl. ihrem Baby auf Tour. Mit dem TIN
HAT TRIO gastierte sie erstmals um 2000 herum in einem seltsamen Auktionshaus
im Zürcher Seefeld vor 50 Leuten, nebst meiner Freundin Maria kannte
ich nur Stammkundin Theodora... Hier vereint sind Konzertaufnahmen von
zwei Gastspielen auf Mallorca (Nov 2005) und in Berkeley/CA (March 2008)
in der aktuellen Besetzung der Gruppe, die sich seit dem Wegzug von Akkordeonist
ROB BURGER nur noch TIN HAT nennt...Dieser süffig instrumentale Americana-Stil
(u.a. beeinflusst vom TOM WAITS-Soundtrack "Night On Earth",
1990) wirkt auch diesmal bezaubernd.... CEDRIC
VUILLE "Faire" (32.-) Virtuose, verspielte und charmante
Instrumentalmusik ! CEDRIC VUILLE ist ohne Zweifel der fleissigste Musiker
aus dem Biotop, welches um 1980 am Neuenburgersee bei Neuchàtel
begann, mit DEBILE MENTHOL 1981-88, später umgewandelt in ENSEMBLE
RAYE (1989 bis heute).... Dies ist bereits das dritte Album des umwerfenden
Ukulele-Liebhabers VUILLE, der sich diesmal für die Abmischung die
Brüder CLAUDE und GERARD MARCOEUR ausgewählt hat. Track 8 übertrifft
gar eine Erfindung von ALBERT MARCOEUR, nämlich bereits vorhandene
gesprochene Texte mit einem verblüffenden musikalischen Arrangement
zu verknüpfen, sozusagen eine Weiterentwicklung von Marcel Duchamp's
"Ready Made". VUILLE lässt sich von Rootsmusik aus Afrika,
aber auch europäischen Melodie-Erfindern wie Simon Jeffes (Penguin
Cafe Orchestra), Nino Rota oder Lars Hollmer gleichermassen inspirieren.
Er ist auch aufmerksamer Beobachter der Musikszene. So ist auch die Besprechung
der BEAT CIRCUS in diesem Rundmail seiner musikalischen Spürnase
zu verdanken. Seine Musik ist herzlich verspielt, tiefgründig kreativ
und von äusserst guter Laune Plus
die versprochene Bonus-Rezension aus Schaffhausen: Zuletzt
noch drei Veranstaltungshinweise: Dampfzentrale Bern, 19.-21. Nov 2010 SAINT GHETTO FESTIVAL feat. THE FALL, RESIDENTS, CHARLEMAGNE PALESTINE, STEVEN STAPLETON u.a. www.dampfzentrale.ch |
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