die andere Musik

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Favorites = Longsellers!

     
Karl Amadeus Hartmann   BELA BARTOK „Zehetmair Quartett“
„Warum war er nicht berühmt?“ fragte sich sein Freund Hans Werner Henze. Der Name Hartmann zerfliesst nicht so schön auf der Zunge wie Bartok und Stravinsky, Messiaen oder Shostakovich. Denoch ist der deutsche Komponist Karl Amadeus Hartmann (1905-63) eindeutig im selben Atemzug zu nennen. Sein sparsames, meist symphonisches Gesamtwerk verfügt über glühende Intensität und mathematische Genauigkeit. Er hatte in den Jahren des Nazifaschismus geschwiegen, mit einer Vollständigkeit die seine Position unmissverständlich machte. Er liess seine Werke nur im Ausland aufführen. Diese CD stellt nun das 1. Streichquartett (1933) von Hartmann dem vierten (1928) von Bartok gegenüber. Das Resultat ist faszinierend und tiefgründig. Dramatisch und virtuos. Das passende Cover stammt vom welschen Künstler Gérald Minkoff.
 
       
Les Reines Prochaines   Protest & Vasen
« …so entstehen Lieder von cleverem Charme und rabautziger Ironie, von durchtriebenem Scharfsinn und vergnüglich wankender Poesie. Und so bewegt sich diese beherzt angeschrägte Platte leicht durch die Knautschzonen der Popkultur. Kleine Kunst ganz gross“. (Philip Amrein, 2 Apri 03 im Tages Anzeiger)
 
       
Mimmo Locascuilli Aria Di Famiglia
Gehört neben PAOLO CONTE und VINICIO CAPOSSELA zu den wichtigsten, nicht kommerziellen Cantautori aus Italien. Eigenwillig und kultiviert präsentiert er hier nebst drei aktuellen Liedern 22 Höhepunkte seiner Karriere von 1982-95. Und weil seine Major-Plattenfirma die Originalbänder nicht herausrücken wollte, hat Mimmo kurzerhand alle Lieder neu eingespielt und dem Römer Kleinstlabel Hobo zum Vertrieb überreicht. 20 italienische Musiker/innen haben ihm dabei geholfen, sowie seine amerikanischen Freunde GREG COHEN (b) und MARC RIBOT (g). Entspannend, anregend und genussvoll.
 
       
Pascals Abiento
Manchmal werden die Lehrer von den Schülern rechts überholt... 2002 war offenbar ein besonders gutes Jahr für die Schüler... Das diesjährige PASCAL COMELADE-Verdienst Kreuz teilen sich die 17 HIPPIES aus Berlin sowie die 16 PASCALS aus Japan! Ihr zweites Album „Abiento“ ist absolut entzückend & aberwitzig inszeniert. Gassenhauer wie „Egyptian Reggae“ (JONATHAN RICHMAN) und „Taking Tiger Mountain“ (BRIAN ENO) werden mit unglaublichem Charme und singenden Sägen aus den 32 Aermeln geschüttelt. Für Fans von asiatischem Pop schräger Couleur sowie des PENGUIN CAFE ORCHESTRA. Track 5 schiesst gar den Vogel ab: „Ich ghöre äs Glöggli und jetzt gani is Bett....“ ohni Seich!
 
       
Sarbach   Süess
Viertes Album in der unvergleichbar originellen Art von PETER SARBACH aus Thun. Am Montag, 14. April 03 spielte SARBACH auf seiner Velotournee im Sphères, Hardturmstr. 66, auf Einladung des REC REC Ladens! Während des ganzen Monats April 03 fuhr SARBACH mit seinem Velo durch die halbe Schweiz und trat jeden Abend woanders auf, inkl. Dopingkontrolle und Bergpreis...
 
       
Super Numeri  

Great Aviaries
Und hier die nächste Ueberraschung: SUPER NUMERI aus UK auf Ninja Tune. „Psychedelic Journeys That Recalls 70’s MILES DAVIS and CAN Without Seeming Beholden To Either”. Stimmt! Ein Highlight!

 
       
       
Clara Moreau  

Ces Gens-Le
Erstes Album der umwerfenden Chanson-Sängerin, Akkordeonistin & Wahlzürcherin CLARA MOREAU et ORCHESTRE. Enthält Stücke von SERGE GAINSBOURG, THOMAS FERSEN, JACQUES BREL, HORACIO FERRER, LOUIS ARAGON/LEO FERRE, CHARLES AZNAVOUR, GABRIELLA FERRI u.a. „Man nehme die Stimme von EDITH PIAF, das lachende Gesicht von DIMITRI und den Charme von ganz Paris – und sieht CLARA MOREAU“.

 
       
Hawksley Workman  

(Last Night We Were) Delicious Wolfes
Ein kleines gesangliches Weltwunder ist der 25-jährige Sänger Hawksley Workman aus Kanada. Er besitzt den ergreifenden Falsett des 1997 verstorbenen Jeff Buckley („You Me And The Weather“, „What A Woman“), aber auch die umwerfende Ironie eines Jay Jay Johanson („I’m Jealous Of Your Cigarette And All The Things You Do With It“) im perfekten Stile eines Dandys alter Schule. Dazu eine grosse Portion Glamrock der 70er Jahre wie Sparks oder T.Rex. Verblüfft nehmen wir zur Kenntniss, dass Workman auf dem Album alle Instrumente selber einspielt, inkl. Bass, Drums & Piano. Es klingt, als hätte er während den Aufnahmen zu „Exile On Main Street“ der Rolling Stones die Flasche bekommen. Zum richtigen Zeitpunkt gibt es weibliche Background-Vocals oder erklingt eine Trompete. Ein grosses theatralisches Talent, soll Workman auch ein umwerfender Performer sein.

 
       
Construction Sonor  

Construction Sonor
Schweizer Elektronik-Klangreise feat. BORIS BLANK (Yello), BALDUIN, MONOLAKE, BERND SCHURER, LUIGI ARCHETTI, ERIK M, GÜNTER MÜLLER & TOMAS KORBER, FENNESZ, SEELENLUFT u.a.
Eine elektronische Klangreise unter die Alpen. Grundlage dieses Konzeptalbums sind "Field Recordings" auf CD 1, die der Zürcher Elektroniker
BERND SCHURER an den Tunnelbaustellen am Gotthard und Lötschberg gemacht hat. Sein Material ist die Grundlage für die 13 Tracks (CD 2) namhafter und weniger bekannter Musiker verschiedenster Genres.

 
 [Weitere Titel]      

 

 

 

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Erstellt und bearbeitet von Daniel Huber

Copyright © 1999 by REC REC Laden  /   Erstellt:  12. April 1999 / Last update: 16. Mai 2003