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Ich
habe bei NEIL YOUNG das Handicap, dass ich mit 15 Jahren an seine Weltschmerz-Alben
«Harvest» und «After The Goldrush» geraten bin und
ab 17 zusammen mit LEONARD COHEN lange Zeit tabusiert habe, als abgehakt
betrachtete. Das hat man davon, wenn man Musik nicht dosiert geniessen kann;-)
Diese NEIL YOUNG-Pause konnte ich fast 20 Jahre durchziehen. So ist mir
lange Zeit vorenthalten geblieben, dass YOUNG auch eine aufbrausende &
subversive Seite hatte, die ihn schliesslich auch zu einem Vorbild der Grunge-Bewegung
machte. «On The Beach» gilt als eines der besten Alben von NEIL
YOUNG, inkl. «Revolution Blues», «Vampire Blues»
und «Ambulance Blues». Verbindet mich insofern mit meinem verstorbenen
Freund Dewe, da er mir damals im Fussballclub als grosser NEIL YOUNG-Fan
dieses Album ausgeliehen hat. Nach dieser Einführung erscheint mir
das neue NEIL YOUNG-Album wie aus einem Guss und könnte ich die Repeat-Taste
ewig drücken... Dank auch der höchst bemerkenswerten und ausdauernden
Zürcher Coverband YOUNG, die ich kürzlich an einem Open Air-Festival
im Aargau bestaunen durfte. Soviele langhaarige Jugendliche zwischen 15-25
habe ich schon lange nicht mehr gesehen...und dem genialen Sänger der
YOUNG würde ich am liebsten eine rote ‚Comic Relief’-Nase
aufsetzen, so wunderbar echt näselt er wie das Original und turnt dazu
linkisch auf der Bühne herum. Veit |