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| DAVIS,
MILES > In A Silent Way (68-69/01) |
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Vereint
7 Sessions (Sept 68 - Feb 69), in denen MILES mit SHORTER, COREA, HOLLAND,
WILLIAMS, HANCOCK, ZAWINUL, DEJOHNETTE, MC LAUGHLIN etc. den Quantensprung
in den elektrischen Space vollzog, aus dem schliesslich «Bitches Brew»
hervorgehen sollte. Mit einigen ganz oder in der vorliegenden Form unveröffentlichen
Stücken wie dem 26- minütigen «Ghetto Walk», dem eindrücklichen
«Early Minor» (Session 20.2.69) und einer uneditierten Fassung
des «Silent Way»-Albums. Mit schmuckem 100-seitigem Booklet
in Schuber. zoa
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| DAVIS,
MILES > At Fillmore East / It’s About Time (70/01) |
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Die
legendäre «Bitches Brew» war nicht zuletzt wegen der perfekten
Editierarbeit (inkl. Loop-Technik) ein bahnbrechendes Album, hier nun endlich
das lang ersehnte Missing Piece: Die erste Live-Einspielung (7.3.70) nach
der Studio-Session (10.8.69), zugleich auch letztes Konzert mit WAYNE SHORTER,
der bei Zawinuls WEATHER REPORT einstieg. Absolutes kreatives Powerplay
der Traumbesetzung: MILES, SHORTER, COREA, HOLLAND, DEJOHNETTE, MOREIRA.
Stellt «Black Beauty/Live at Fillmore West» (4.70) und «M.D.
At Fillmore» ( 17.-20.6.70) weit in den Schatten! Ein unverzichtbares
Muss für jeden Elektrik-Miles-Fan, nach über 30 Jahren endlich:
«Bitches Brew – Live»! zoa
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| Dirty
Three > She Has No Strings Apollo (03)
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Ein
weiteres, sehr schönes Album des Instrumental-Trios aus Australien,
verwandt mit NICK CAVE & HUNGRY GHOSTS. Unglaublich intensiv sind die
zeitlupenartigen Soundwolken (inkl. ästhetischem Kratzen der Geige),
welche WARREN ELLIS (violin,piano), MICK TURNER (guitar,bass,organ) &
JIM WHITE (drums) aus dem Hut zaubern, durch jahrelanges Zusammenspiel miteinander
verzahnt. Auch das Covergemälde im Stil einer «Kinderzeichnung»
von MICK TURNER unterstützt diese Stimmung mit dem Abbild eines Engels.
Veit |
| DOUGLAS,
DAVE > Charms Of The Night Sky (98) |
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DAVE DOUGLAS (tp), GUY KLUCEVSEK (acc), MARK FELDMAN (violin), GREG COHEN
(b). Sehr schönes, anmutiges Album von DAVE DOUGLAS, das hier bei uns
vielleicht eher unter GUY KLUCEVSEK eingereiht werden sollte, damit es sich
besser verkauft... Das Akkordeon von KLUCEVSEK zieht sich nämlich wie
ein roter Faden durch das beseelte Werk. Irgendwo zwischen dem ruhigen Miles
Davis, dem Balkan und den frühen Soundtracks von John Lurie. Veit |
| DOWD,
JOHNNY > Pictures From Life’s Other Side (99) |
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Neuentdeckung!
Noch so ein schräger Singer/Songwriter, der ‘dem Teufel vom Karren
fiel’. ”Pictures From” ist das brandneue Album mit Band.
Seine markante Stimme erinnert an CAPT. BEEFHEART, TOM WAITS, WILLIAM BURROUGHS,
NIKKI SUDDEN, JEFFREY LEE PIERCE etc. - bleibt aber dabei eindeutig JOHNNY
DOWD. Ein schrulliger 50-jähriger Möbelspediteur. Er verfügt
über einen langen, bärtigen Drummer, der BRIAN WILSON (!) heisst,
eine Sängerin mit neckischer Stimme (KIM SHERWOOD-CASO), und auch sonst
über eine instrumental sehr vielfältige Band, so dass es uns gar
nicht langweilig werden will... Wunderbarer Geröllhalden-Sound für
das ausgehende Millenium. Veit |
| DOWD,
JOHNNY > Temporary Shelter (00) |
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Was für
ein Killeralbum! Der dritte Wurf des grandiosen/visionären 52jährigen
Songwriters JOHNNY DOWD innerhalb von drei Jahren. Mit einfachsten handwerklichen
Mitteln werden hier unmittelbar die verrücktesten avantgardistischten
musikalischen Gebäude errichtet. JOHNNY DOWD (g,voc) mit KIM SHERWOOD-CASO
(voc), JUSTIN ASHER (keyboards) und – kein Witz! – BRIAN WILSON
(dr, moog taurus pedals). Woran das nicht alles erinnert: CAPTAIN BEEFHEAR,
TOM WAITS und WILLIAM BURROUGHS habe ich schon im Katalog Sommer 99, S.13
aufgezählt, hier kommt noch das zweite Album der ORTHOTONICS dazu;
JOHN CALE & DAEVID ALLEN, die ganze Dramaturgie lässt manchmal
gar an die Kammermusik der belgischen UNIVERS ZERO denken. Kratzbürstig
und sanftmütig, ernsthaft und unterhaltsam zugleich. Veit |
| DOWD,
JOHNNY > Pawnbroker’s Wife (02) |
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Nach
seinem exzentrischen/überdrehten Meisterwerk “Temporary Shelter”
vom Okt. 2000 hat ihm vermutlich eine weise Person geraten, etwas vom Gas
zu gehen, und so spielt unser Möbelpacker DOWD ein ähnlich grossartiges
viertes Album ein, das wieder deutlich zugänglicher geworden ist. Es
klingt aber immer noch stark nach den RESIDENTS bzw. wie NANCY SINATRA &
LEE HAZLEWOOD auf Speed! Heiss! Veit
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| DOWNS,
LILA > Border (01) |
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Der Zweitling
der faszinierenden Indio-Mexikanerin LILA DOWNS übertrifft das Debüt
noch! Der vielfältige Einsatz ihrer Stimme, mal weich, mal hart, mal
hell, mal dunkel, mal sec, mal triefend, macht sie zur Zeit kreativsten
multitraditionellen Sängerin Mittelamerikas. Dem stehen ihr Witz und
ihr politisches Gespür sowie die musikalische Umsetzung zwischen Tradition
und Moderne in nichts nach. Nachhaltiges, stilvielfältiges Album mit
viel Herz und Seele! zoa
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